Mittwoch, 14. oktober 2009
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19:30
Man sitzt beschissen, es ist laut, man hält an Orten die kein Mensch braucht geschweige denn das dort jemand aussteigt.
Eigentlich ist Bahnfahren im ÖPNV zum kotzen und mach nur auf langen Strecken Spass.
Als ich in letztem Jahr nach Hamburg fuhr um zu einem Einstellungstest zu fahren gönnte ich mir den Luxus 1.Klasse zu fahren. Das war toll und auch noch von dem potentiellen Arbeitgeber bezahlt. Da ich jetzt Studiere kann sich jeder denken wie der Test verlief.
Man Sitzt fast alleine in einem ganzen Wagon, zumindest bis Frankfurt, bekommt Nüsse oder kleine Salzbrezeln auf Wunsch und hätte ich schon meinen Laptop gehabt so hätte ich sogar ins Internet gekonnt. Die Sitze sind zwar nicht besser aber man hat mehr Platz drum herum.
Ab Frankfurt wurde es dann voller. Und genau hier fängt dann der Punkt an wo mir Bahnfahren richtig Spass macht. Man kann andere Menschen beobachten. 1.Klasse fahren eher so die Leute mit denen ich sonst nicht so unterwegs bin, deshalb war es doppelt spannend. 3 der neu Zugestiegenen hatten Plätze am gleichen Tisch wie ich Reserviert und ich wurde somit Zeuge eifriger Geschäftsgespräche da sie auch noch zusammengehörten. Eigentlich waren es weniger Geschäftsgespräche als Unterhaltungen über Kollegen. Ich könnte jetzt also einem gewissen Manfred(oder war es Markus?- egal^^) sagen das er absolut unbeliebt ist und aufhören soll seine Bürokollegin andauernd zu nerven- es viel sogar das Wort belästigen, ich müsste nur wissen von welchem Unternehmen die 2Damen und der Herr waren.
Noch viel Unterhaltsamer war der Herr auf der anderen Gangseite, ganz klarer Fall von Arbeitstier. Er schlug 2!!!!! Laptops auf seinem Tisch auf. Während er auf einem Börsenkurse oder sowas verfolgte, hackte er auf dem anderen unentwegt ein. Das ganze wurde nur von Telefonorgien unterbrochen, welche auf Deutsch, Englisch, und einer Asiatischen Sprache abgehalten wurden. Zwischen diesen Sprachen wechselte er so schnell, das er entweder eine Art Telefonsimultanübersetzer sein muss oder einfach 3 verschiedene Gesprächspartner über 3Leitungen bediente.
Mein kicker-Magazin nutze ich schon längst nur noch um zu verbergen das ich alle beobachte.
2Tage später ging es dann 2.Klasse zurück. War aber nicht minder interessant. Von Hamburg bis Kassel konnt ich in aller ruhe das 11Freundemagazin lesen, welches ich dann aber durch hatte. In Kassel stieg aber meine Rettung zu.
Ich würde jetzt mal behaupten der gute Herr war Maschinenbau-Ingenieur oder sowas in die Richtung.
Er spielte nämlich in einem Grafikprogramm herum, und öffnete zwischen drin immer wieder Seiten mit ewig langen Rechnungen und als ich einmal das Gesamtbild der für mich sinnlosen Linien im Grafikprogramm sah konnte ich etwas erkennen das doch starke Ähnlichkeiten mit einem Motor hatte.
Der ÖPNV in Karlsruhe hat neben den stinkigen Bahnen in denen es auch noch laut ist und zu mancher Uhrzeit brechend voll einen entscheidenden Vorteil.
Nicht nur das die Bahn bis nach Bad Herrenalb fährt, nein man trifft auch auf fast jeder Fahrt irgend jemand den man irgendwo her kennt. Alte Klassenkameraden, alte Fußballkameraden, aktuelle Freunde, Bekannte. Das ganze ist fast so gut wie ne Kneipe und riecht auch noch so^^
P.S. Da ich in der Familienhierarchie aufgestiegen bin darf mein Auto seit kurzem in die Garage. Besonders wenn man den Nachbar Eiskratzen sieht genießt man diesen Luxus :-)
Eigentlich ist Bahnfahren im ÖPNV zum kotzen und mach nur auf langen Strecken Spass.
Als ich in letztem Jahr nach Hamburg fuhr um zu einem Einstellungstest zu fahren gönnte ich mir den Luxus 1.Klasse zu fahren. Das war toll und auch noch von dem potentiellen Arbeitgeber bezahlt. Da ich jetzt Studiere kann sich jeder denken wie der Test verlief.
Man Sitzt fast alleine in einem ganzen Wagon, zumindest bis Frankfurt, bekommt Nüsse oder kleine Salzbrezeln auf Wunsch und hätte ich schon meinen Laptop gehabt so hätte ich sogar ins Internet gekonnt. Die Sitze sind zwar nicht besser aber man hat mehr Platz drum herum.
Ab Frankfurt wurde es dann voller. Und genau hier fängt dann der Punkt an wo mir Bahnfahren richtig Spass macht. Man kann andere Menschen beobachten. 1.Klasse fahren eher so die Leute mit denen ich sonst nicht so unterwegs bin, deshalb war es doppelt spannend. 3 der neu Zugestiegenen hatten Plätze am gleichen Tisch wie ich Reserviert und ich wurde somit Zeuge eifriger Geschäftsgespräche da sie auch noch zusammengehörten. Eigentlich waren es weniger Geschäftsgespräche als Unterhaltungen über Kollegen. Ich könnte jetzt also einem gewissen Manfred(oder war es Markus?- egal^^) sagen das er absolut unbeliebt ist und aufhören soll seine Bürokollegin andauernd zu nerven- es viel sogar das Wort belästigen, ich müsste nur wissen von welchem Unternehmen die 2Damen und der Herr waren.
Noch viel Unterhaltsamer war der Herr auf der anderen Gangseite, ganz klarer Fall von Arbeitstier. Er schlug 2!!!!! Laptops auf seinem Tisch auf. Während er auf einem Börsenkurse oder sowas verfolgte, hackte er auf dem anderen unentwegt ein. Das ganze wurde nur von Telefonorgien unterbrochen, welche auf Deutsch, Englisch, und einer Asiatischen Sprache abgehalten wurden. Zwischen diesen Sprachen wechselte er so schnell, das er entweder eine Art Telefonsimultanübersetzer sein muss oder einfach 3 verschiedene Gesprächspartner über 3Leitungen bediente.
Mein kicker-Magazin nutze ich schon längst nur noch um zu verbergen das ich alle beobachte.
2Tage später ging es dann 2.Klasse zurück. War aber nicht minder interessant. Von Hamburg bis Kassel konnt ich in aller ruhe das 11Freundemagazin lesen, welches ich dann aber durch hatte. In Kassel stieg aber meine Rettung zu.
Ich würde jetzt mal behaupten der gute Herr war Maschinenbau-Ingenieur oder sowas in die Richtung.
Er spielte nämlich in einem Grafikprogramm herum, und öffnete zwischen drin immer wieder Seiten mit ewig langen Rechnungen und als ich einmal das Gesamtbild der für mich sinnlosen Linien im Grafikprogramm sah konnte ich etwas erkennen das doch starke Ähnlichkeiten mit einem Motor hatte.
Der ÖPNV in Karlsruhe hat neben den stinkigen Bahnen in denen es auch noch laut ist und zu mancher Uhrzeit brechend voll einen entscheidenden Vorteil.
Nicht nur das die Bahn bis nach Bad Herrenalb fährt, nein man trifft auch auf fast jeder Fahrt irgend jemand den man irgendwo her kennt. Alte Klassenkameraden, alte Fußballkameraden, aktuelle Freunde, Bekannte. Das ganze ist fast so gut wie ne Kneipe und riecht auch noch so^^
P.S. Da ich in der Familienhierarchie aufgestiegen bin darf mein Auto seit kurzem in die Garage. Besonders wenn man den Nachbar Eiskratzen sieht genießt man diesen Luxus :-)
von Braumeister
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veröffentlicht in: Hobbys und Erlebtes
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Community: sinn u. unsinn des lebens
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